Biblisch denken und systematisch fragen


„Theologie aber erfordert freie Menschen.“ (Karl Barth)

Theologie entsteht und steht nicht im luftleeren Raum, sondern in der Welt. Dort ist der Ort, an dem Gott spricht und Menschen versuchen, ihn zu verstehen. Wenn die Welt der Ort ist, an dem Gott spricht, heißt das für die Theologie „mitgehen mit der Welt, auch auf den Wegen der Welt; mitgehen mit den Menschen, auch auf den Wegen der Menschen. Und das bedeutet: einholen der Welt, aber nicht: sich der Welt angleichen – nicht selbst Welt werden, sondern ganz präsent sein“, wie es Kardinal König formulierte.

Diese Theologie ist unterwegs - zwischen Glaube und Vernunft, Zweifel und Vertrauen. Sie konkretisiert sich im Heinrich Pesch Haus in drei Veranstaltungsformen:

Bibelschule: Im Mittelpunkt steht der überlieferte Text. Zusammen mit Exegeten/innen wird im Zuhören, Fragen und Nachdenken die Bedeutung des Wortes erschlossen.

Theologisches Denken: Hier geht es um die Grundthemen des Glaubens und der Kirche, deren systematischer Zusammenhang in Vorträgen und Diskussionen mit Fachreferenten/ innen reflektiert wird.

Geprägte Zeiten: Im Jahr gibt es Tage, die dazu einladen, sich Zeit zum Gespräch und zur Feier der Liturgie zu nehmen, beispielsweise im Advent.